Presse

Dirigent Jörg Bierhance hat sich vorgenommen, einen von kammermusikalischen Aspekten geprägten philharmonischen Klang aufzubauen. Und dieser durchsichtige, schlanke Klang, bei dem alle Orchesterstimmen transparent zur Geltung kommen, war beim Konzert in der Stadthalle Schopfheim überzeugend zu hören. ...feine Durchzeichnung...
Die "Rheinische" Sinfonie von Schumann beschloss dieses schön aufgebaute Konzert. Im ersten Satz schwang sich der Orchesterklang hell und aufstrahlend auf, in den Folgesätzen zeichnete Dirigent Bierhance eine fast idyllisch-pastorale Stimmung mit weichen Kantilenen und schönen Bläserklängen, die Steigerungen werden sehr behutsam, sehr bedächtig, sehr ruhig genommen.

(Badische Zeitung, 5.5.2008)

…Das macht insgesamt die Größe dieses „kleinen“ philharmonischen Orchesters aus, dass es ohne jegliche eigensüchtige Profilierungsattitüde musiziert. Die Musiker spielen nicht Instrumente, sondern sie atmen durch ihre Instrumente Musik. Rossinis am Anfang des Konzerts stehende Ouverture zur „Italienerin in Algier“ zeigt das vom ersten Ton an: Klangvolles Tutti - auch und gerade im Piano der Einleitungstakte - innere Spannungsdynamik des Verlaufs, durchsichtiger Orchesterklang geben der häufig in die Effektecke gedrängten Ouvertüre ihren wahren Esprit und symphonisches Format zurück.

Da wird dann Beethoven’s 2. Symphonie zum besonderen Erlebnis. „Ein Modell von Noblesse, Grazie, heroischem Geist, Zärtlichkeit, Geistreichtum und Lebhaftigkeit“ hat Hector Berlioz das Werk genannt, (…) und im Sinne der Berlioz’schen Charakterisierung spielen es die Blutenburger und geben damit alle Facetten der Komposition, ihren - in der für die Zeitgenossen Beethovens - neuartigen Ideen und musikalischen Orginalitäten spannungsreichen und pointiert akzentuierten, dabei immer aus strahlender Musizierlust heraus glutenden Ausdruck. Ein großes Konzert, nein, ein Besuch auf dem musikalischen Olymp. "

(Fränkische Landeszeitung, 9.7.2007)

 

"...führte der Dirigent Jörg Bierhance seine mit Feuereifer spielende „Blutenburg Kammerphilharmonie München“ mit Verve und Feingefühl durch dieses herrliche, 1787 in Prag uraufgeführte Musikwerk (Don Giovanni). Allein schon mit welch beeindruckendem Einfühlungsvermögen er in der düsteren d-Moll-Ouverture das kommende Geschehen vorausahnen und mit welchem Furioso er das Finale ertönen lässt und wie drängend er dazu die Gefühle der Protagonisten zu Gehör bringt, ist eine bemerkenswerte Leistung...."

(Donaukurier, 28.09.2006)

 

"...subtile Pianissimo-Übergänge und herrliche Farben“

(Südwest-Presse, 20.12.2005)